Treffen in Treffen am Ossiacher See, Bad bleiberg, hermagor, greifenburg?, oberdrauburg, Lienz, deferregental , patschen bei Ingo, staller Sattel, antholzer Tal, bruneck, passo du campolongo,arabba

Nun endlich war er gekommen – der Tage der Abreise Richtung Südtirol! Welch Freude! 😀
Also nach einem guten Frühstück und der allgemeinen Abreise aller Nicht-BikerInnen gings mal zum Treffpunkt nahme dem Ossiacher-See (Treffen am See).
Zur Stärkung genehmigen sich die Biker Ingo, Oliviera und ich noch einen Kaffe. Nach Bewunderung des mitgebrachten Equipments und ordentlicher Kettenpflege mit Spray gings dann endlich los!
Zunächst über Bad Bleiberg nach Hermagor.
Von dort dann weiter die Weißensee Strasse am West-Ufer des Weißensees vorbei ins imposante Drautal. Dieses fuhren wir dann richtig Westen entlang bis Lienz. Dann ging es weiter neben dem Isel-Fluß an der Felbertauern-Straße bis nach Huben – dem Eingang zum Defereggental.

Dort kam leider Ungemach über die furchtlosen Reiter – Die Luft war alle – nämlich die von Ingos Vorderreifen. 🙁
Leider waren wir dann unfreiwillig zu einer Pause gezwungen. Nach vielen Telefonaten und etwas Warterei kam dann doch der ÖAMTC-Pannendienst und schnappte ruck-zuck die kleine Triumph-Tiger (sorry an dieser Stelle an die Tiger, aber an dem Pannenfahrzeug sah sie wirklich klein aus).
Der Abschleppdienst versuchte in St. Jakob im Defereggental den Reifen wieder fit zu machen – wir speisten einstweilen beim Jagawirt und machten mal kurz Pause.
Nach dem Essen war die Tiger dann auch schon wieder fit – Ingo lächelte wieder und es konnte schon weitergehn!

Also, auf nach Italien, Hinauf den Staller Sattel bis zum Grenzübergang, der immer nur für 15 Minuten offen ist – sehr interessante Konstruktion (nur einspurig, wechselweise angehaltener Verkehr).
Nach kurzer Fotos-Session gings dann den Staller Sattel hinunter. dann wars wieder eine zeitlang gemütlicher, die Straßen wurden weiter und wir fuhrenvorbei an Bruneck (Brunico) und tauchten in die schöne Welt der Südtiroler Berge ein. Vorbei an zig Dörfern, Almwiesen, verträumten Wintersport-Orten, wie zum Beispiel Corvara. Dann ging es auch schon los mit den sagenhaften Kurven von Südtirol – Hinauf den Passo di Compolongo – und drüben wieder hinunter. Und da war es dann schon – unser Quartier in Arabba. Der Ort ist eigentlich ein Wintersport-Ort (überall Schilifte und Bars), aber es ist auch im Sommer viel los in Arabba. Gewohnt haben wir die kommenden Tage im Hotel Genziana. Das Hotel hatte auch gleich die notwendigen Touren-Vorschläge für die Dolomiten dabei: Touren-Vorschläge. Aber fürs erste war das schon mal genug – wir waren dann doch müde und mussten uns erstmal an die dünne Luft gewöhnen. Nach einem guten Essen in einem der hießigen Gasthäuser, ein paar Bierchen und reger Diskussion, was wir morgen alles machen ging der erste Tag schön langsam zu Ende!

Km: 368

Wetter: sonnig und schön warm, bei 30 Grad